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    Zum Dreifaltigkeitsberg und Segelfluggelände Klippeneck

    Auf dem Hauptwanderweg 9 () wandert man vom Bahnhof Spaichingen, teilweise steil ansteigend, auf den Dreifaltigkeitsberg. Ab hier mit der Hangkante entlang zum Klippeneck. Mit erfolgt von hier der
    Abstieg in Richtung Denkingen und weiter mit ■2 und auf der ehemaligen Bahntrasse der Heubergbahn zurück nach Spaichingen.
    Herrliche Aussicht auf Spaichingen
    Bahnhof Spaichingen
    Wanderzeit: ca. 3,5 Std.
    Wegstrecke: ca. 11 km
    Bahnhof Spaichingen
    Bhf. Spaichingen – Dreifaltigkeitsberg – Klippeneck – Denkingen – Bhf. Spaichingen
    Höhenmeter: +/­-391 m
    Gaststätte auf dem Dreifaltigkeitsberg, Höhenhotel Klippeneck, Gaststätten in Spaichingen

    Beschreibung

    Vom Bahnhof Spaichingen (659 m) geht es entlang des Hauptwanderwegs 9 ( ) die Bahnhofstraße hinab bis zur Hauptstraße und dann nach rechts. Nach wenigen Metern biegt
    man in die Dreifaltigkeitsbergstraße nach links ein. Auf einem Stationenweg geht es steil hinauf zum Dreifaltigkeitsberg (985 m), das letzte Stück auf Treppenstufen.
    Spaichingen
    Erstmals wurde Spaichingen im Jahr 791 in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen urkundlich erwähnt. Die Hoheitsrechte in Spaichingen besaßen im Mittelalter die Grafen von Hohenberg. Nach einer Urkunde aus dem Jahre 1381 verkaufte Karl Rudolf III Spaichingen an Herzog Leopold von Österreich. Der Ort wurde somit für über 400 Jahre österreichisch. Wegen seiner strategisch wichtigen Lage musste der Ort Plünderungen und Brandschatzungen bei
    vielen Truppendurchzügen über sich ergehen lassen. Trotzdem konnte sich Spaichingen zu einem ansehnlichen wirtschaftlichen Zentrum entwickeln. Im Rahmen des Reichsdeputations-hauptschlusses kam Spaichingen 1805 zum Königreich Württemberg. Offiziell zur Stadt er-hoben wurde Spaichingen erst 1828.

    Der Dreifaltigkeitsberg

    Einzigartig ist die geographische Lage des Dreifaltigkeitsberges: Steil aufragend aus der Ebene stellt er mit 985 m einen der höchsten Punkte der Schwäbischen Alb dar.
    Von ihm bietet sich ein herrlicher Blick ins Primtal, in die Baar bis hin zu den höchsten Bergen des Schwarzwaldes. Als Orientierungspunkt ist der Feldberg mehrere Monate schneebedeckt zu sehen. Bei guter Aussichtslage (Inversion) fasziniert das Alpenpanorama mit Säntis und Altmann als klare Orientierungspunkte.

    Über den Dreifaltigkeitsberg führt der Haupt-wanderweg 1 des Schwäbischen Albvereins (Nordrand-Weg), während der Hauptwander-weg 9 von Spaichingen bis zum Schwarzen Grat bei Isny führt.
    In vorchristlicher Zeit war der Dreifaltig-keitsberg (früher Baldenberg genannt) als Fliehburg befestigt. Die Reste eines Keltenwalles sind am Rande des großen Parkplatzes noch deutlich zu sehen.
    Seit dem 14. Jahrhundert hat sich zum Dreifaltigkeitsberg eine blühende Wallfahrt entwickelt, die im Jahr 1666 zum Bau der jetzigen frühbarocken Wallfahrtskirche führte. Das Prunkstück der Kirche stellt ohne Zweifel der in Stuckmarmor geschaffene Hochaltar dar, welcher nach einem Riss von Joseph Anton Feuchtmayer ausgeführt wurde.

    Sehenswert ist zudem die in einem Neben-gebäude untergebrachte Krippenausstellung mit Krippen aus der ganzen Welt. Sie ist ganzjährig geöffne
    Man folgt der Fahrstraße bis zur Wegetafel am Rande eines Parkplatzes. Hier geht es weiter auf einem Kiesweg entlang der Hangkante mit zum Klippeneck. Wenn man aus dem Wald auf die Hochfläche des Klippenecks tritt, zweigt der Weg wenige Meter später nach links ( ) in Richtung Denkingen ab.

    Das Klippeneck

    Auf dem Klippeneck (870 m) befindet sich der viel benutzte höchstgelegenste Segelflugplatz Deutschlands. Am Rande des Fluggeländes ist eine Jugend- und Weiterbildungsstätte situiert, in der auch Flugmodellbau gelehrt wird. Weithin bekannt ist das gern besuchte Höhenhotel Klippeneck, von wo man eine
    herrliche Aussicht bis in den Schwarzwald genießen kann.

    Die Station des Deutschen Wetterdienstes auf dem Klippeneck hat in langjährigen Messungen festgestellt, dass das Klippeneck der sonnenreichste Platz Deutschlands ist.
    Auf einem Waldpfad geht es steil hinab zum Wanderparkplatz bei der Wassertretanlage ober halb des Ortsrandes von Denkingen. Von hier läuft man der ■2 folgend nach links. Kurze Zeit später geht man nach rechts auf den Fahrweg. Nach weiteren 100 Metern (RadwegRichtung Spaichingen) kommt man links auf den bequem begehbaren Weg auf der Trasse der ehemaligen Heubergbahn mit , die von 1928 bis 1966 zwischen Reichenbach am Heuberg und Spaichingen verkehrte. Nach einiger Zeit gelangt man, immer geradeaus, nach Spaichingen auf die Heubergstraße. An der Dreifaltigkeitsbergstraße läuft man nach rechts hinunter zur Hauptstraße und von dort wieder zum Bahnhof zurück.
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