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    Vom Schlosspark in die ­Zähringerstadt Bräunlingen

    Abwechslungsreiche Streckenwanderung von Donaueschingen auf dem Bregtalweg (‎) durch den Schlosspark und entlang der Breg bis Allmendshofen. Danach weiter ohne Beschilderung auf dem Uferweg der Breg bis in die Hinterstadt von Hüfingen. Wieder auf dem Bregtalweg () bis zum Römerbad.
    Nach mittlerer Steigung vorbei am oberen Schosenhof und schöner Aussicht über die Baar wird eine Höhe von 778 m erreicht. Bei schönem Wetter sieht man ein wunderbares Panorama der Schweizer Alpen. Danach Abstieg () in die Altstadt und zum Bahnhof von Bräunlingen.

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    Bahnhof Donaueschingen
    Wanderzeit: ca. 3,5 - 4 Std.
    Wegstrecke: ca. 10,5 km
    Bahnhof Bräunlingen
    Bhf. Donaueschingen – Schlosspark – Allmendshofen – Hüfingen – Römerbad – Schosenhof – Bhf. Bräunlingen
    Höhenmeter: +110 m/­-94 m
    oberer Schosenhof und Gaststätten in Donaueschingen, Allmendshofen, Hüfingen und Bräunlingen

    Beschreibung

    Vor dem Start der eigentlichen Wanderung wird ein kurzer Rundgang durch den Geologischen Garten direkt vor dem Bahnhof empfohlen. Vom Bahnhof Donaueschingen (Wegweiser gegenüber dem Empfangsgebäude) folgt man dem Bregtalweg mit zur Prinz-Fritzi-Allee durch den Fürstlich Fürstenbergischen Park.
    Am Wegweiser ­Donaueschingen Schlosspark biegt der Bregtalweg in Richtung ­Hüfingen ab, welcher wenig später die Gleise der Schwarzwaldbahn quert und an den Sportanlagen und am Spielplatz in Allmendshofen sowie am Wegweiser Allmendshofen Bregbrücke vorbeiführt.

    Fürstlich Fürstenbergischer Park

    Der Park ist die grüne Oase im Herzen Donaueschingens und ­gehört zu den schönsten und beliebtesten Fleckchen der Stadt. Jahrhunderte alte Bäume, kleine Seen mit Wasservögeln erfreuen die Besucher immer wieder aufs Neue.
    Im Park erinnern Skulpturen, wie beispielsweise die „Danubiagruppe“ auf der Pfaueninsel an den Hüfinger Bildhauer Franz Xaver Reich, der zahlreiche weitere Kunstwerke in Donaueschingen und Umgebung geschaffen hat.
    Hüfingen  
    Einst waren die Kelten und Römer da, dann kam die Zeit der Alemannen, später kam der Ort an die Herren von Blumberg, die Schellenberger und die Fürstenberger. Schließlich wird Hüfingen durch die Mediatisierung des Fürstentums Fürstenberg badisch. Heute ist Hüfingen eine moderne Kleinstadt, in der auf die Pflege des alten Stadtbildes großer Wert gelegt wird, besonders die Hinterstadt ist dafür ein Musterbeispiel. Auf die Tradition des Blumenteppichlegens an Fronleichnam sind die Hüfinger stolz. 
    Unmittelbar nach der Straßenbrücke über die Bregstraße wird die Straße und der beschilderte Bregtalweg verlassen. Nun immer dem Uferweg entlang der Breg, vorbei am Jakobssteg, um den Kofenweiher herum bis zur sehr schönen Bregbrücke (Hohenstraße). Man bleibt direkt an der Breg auf einem schmalen Dammweg (Gerberweg) unter alten Bäumen. Nach ca. 130 m verlässt man vor der kleinen Brücke über den Kanal den Dammweg und folgt dem Schild in die ­sanierte Hinterstadt von Hüfingen zum bereits hörbaren Mühlrad. Man läuft den Prof.-Kast-Weg entlang und über die beiden Brücken des Gewerbekanals sowie der Breg. Man gelangt so zum südlichen Uferweg der Breg in Richtung römische Badruine. Ab hier kann erneut der gefolgt werden. Den Wegweisern Hüfingen Anlage und ­Römerbad wird Richtung Döggingen gefolgt. An der Abzweigung ­Römerbad befindet sich eine Kneippanlage. Man geht aber weiter nach links zum Römerbad.

    Römerbad

    Die römische Badeanlage von Hüfingen ist eines der ältesten Militärbäder nördlich der Alpen. Nach dem Abzug der Römer um 101 n. Chr. wurde das Bad von der Zivilbevölkerung genutzt. Auf Veranlassung von Fürst Karl Egon II. von Fürstenberg wurde die Badruine 1820 freigelegt
    und durch einen Schutzbau gesichert. Die Anlage wurde in den 90er Jahren saniert. Noch heute kann man im Römerbadmuseum in die Geschichte der Römer und ihrer nassen Vorlieben eintauchen. Römische Badelust kennt keine Grenzen.
    Von nun an steigt man auf zum oberen Schosenhof. Oben angekommen, ist eine traumhafte Aussicht und ein Blick über die weitläufigen Wiesen und herrlichen Wälder der Baar die Belohnung.
    Man erkennt die Schwäbische Alb, den Wartenberg, den Fürstenberg sowie den Buch- und Eichberg. Bei schönem Wetter sieht man ein wunderbares Alpenpanorama. Das „Most Schöpfli“ lädt zu einer Rast ein. Der Wanderweg führt weiter auf 777,8 m Höhe zum Wegweiser Im Grund, bevor das Ziel Bräunlingen mit angesteuert wird. Nach einem mittelschweren Abstieg wird das Gasthaus der Brauerei Löwen erreicht. Auch hier bietet sich eine gute Gelegenheit zur Einkehr. Auf ebenem Weg geht es weiter durch die Kirchstraße in die Altstadt von Bräunlingen. Nach einem empfehlenswerten Stadtrundgang folgt man am Mühlentor der Beschilderung über die Hüfinger- und die Donaueschinger ­Straße zum Bahnhof.
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    Der Routenverlauf

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