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    Vom Aitrachtal zum Hegaublick

    Vom Haltepunkt Kirchen führt der vom Schwarzwaldverein mit der bezeichnete Wanderweg stetig leicht bergan bis zum Neuhewen und zum Hegaublick. Von hier kurz ohne Markierung auf der Straße Richtung
    Stetten und später wieder mit bis Aulfingen. Da die Wanderung größtenteils durch offene Landschaft führt, sollte man an heißen Sonnentagen Kopfbedeckung und Getränke mitnehmen.
    Aulfingen im Aitrachtal
    Haltepunkt Kirchen
    Wanderzeit: ca. 3 Std.
    Wegstrecke: ca. 12,9 km
    Haltepunkt Aulfingen
    Kirchen – Leitelsteigweg – Neuhewen – Hegaublick – Zainenweide – Aulfingen
    Höhenmeter: +257 m/­-252 m
    Gaststätten in Kirchen und Aulfingen und Restaurant Hegaustern am Hegaublick

    Beschreibung

    Das Gebiet dieser Wanderung befindet sich am Übergang von der Schwäbischen Alb zum Schweizer Jura, worin auch der Hegau mit einbezogen ist. Die Feldbergdonau, die einst zwischen Eichberg und Buchberg bei Blumberg durch das heutige Aitrachtal floss, hat vieles zu der heutigen Landschaftsform beigetragen. Am Haltepunkt Kirchen geht man über die Treppe auf die Bahnbrücke. Nun steht man am Wegweiser Kirchen Bahnhof (680 m). Ab hier folgt man nach links der über Altenhau–Schmidshau–Hühnerbühl.
    Am Wegweiser Strick wandert man auf dem Teersträßchen nach rechts bis zum Parkplatz der Leitelsteighütte. Wer einen Blick zurück wirft, sieht das Örtchen Kirchen-Hausen. Von hier steigt man nach links an, vorbei an der Leitelsteighütte, weiter mit den geteerten Weg nach rechts. Zwischendurch wechselt der Weg auf Schotter und später wieder auf Teer, auf der Anhöhe hält
    man sich leicht rechts und kommt dann wenig später zum Wegweiser Altenhau (826 m).
    Der Aufstieg ist nun erst einmal geschafft. Man folgt dem Weg Richtung Hühnerbühl, wandert am Waldrand entlang und sieht bald vor sich den Neuhewen. Weiter geht es bis zum Sportplatz Stetten (810 m). Hier wechselt die Schwarzwaldvereins-Beschilderung von weißen auf gelbe Schilder. Nächstes Etappenziel ist der Hegaublick. Nun wandert man nach links das Teersträßchen hinab, biegt aber bereits vor dem Feldkreuz nach links in den Schotterweg ab und läuft an den beiden Hütten vorbei. Am Waldrand geht man geradeaus, ansteigend bis zum nächsten Waldweg, dem man nach rechts folgt.

    Nach einiger Zeit quert ein kleiner Waldpfad mit den Weg. Hier kann ein Abstecher nach links zum „Stettener Schlößle“ gemacht werden, das
    allerdings nicht mehr begehbar ist.
    Kirchen-Hausen
    Der Ort an der Aitrach, einem rechten Nebenfluss der Donau, wurde erstmals im Jahre 764 mit Namen Chiriheim urkundlich erwähnt. Der Ort war Mutterkirche und Dekansitz für eine große Umgebung, bereits um 600 war ein christliches Gotteshaus erbaut worden. Anfang des 14. Jahrhunderts kam der Ort zu Fürstenberg, 1806 wurde er dem Großherzogtum Baden zugeordnet. Seit 1972 ist Kirchen-Hausen der größte Stadtteil von Geisingen.

    Das "Stettener Schlössle"

    Auf dem Neuhewen, mit 867 m der höchste Hegauberg, steht die Burg Neuhewen, das so genannte „Stettener Schlößle“. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Hewen erbaut. Im Laufe der Zeit wechselte sie mehrmals die Besitzer. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie durch bayerische Truppen zerstört. Seit 1751 gehört die Burgruine dem Hause Fürstenberg. Die Burg anlage bestand aus einem 11 m hohen Wohnturm, daneben eine dreigeschossige Hauptburg. Die gesamte Burganlage ist heute aufgrund Einsturzgefahr gesperrt.
    Nach dem Abstecher kommt man wieder auf den Waldweg (links) und folgt diesem eine Weile. Am östlichen Ende des Neuhewen wird der Wald lichter, man erkennt leicht die Folgen des Sturmes „Lothar“ aus dem Jahre 1999. Hier ist Aufmerksamkeit gefordert. Man verlässt den Waldweg und auch die Markierung nach rechts in einen anfangs kleinen Waldpfad mit der Markierung des Restaurant Hegaustern. Bald steht man am Hegaublick (795 m). Nun ohne Markierung der wenig befahrenen Straße in Richtung Stetten nach rechts folgen. Immer wieder kann man das grandiose Hegaupanorama mit Bodensee und bei guter Wetterlage sogar die Alpen vom Allgäu im Osten über Säntis bis zum
    Mont Blanc-Massiv im Westen genießen. Nachdem zweiten Feldkreuz mit der Aufschrift „Am Fuße des Kreuzes ist die Quelle des Lebens“ verlässt man die Straße und wandert nach rechts und wenige Meter weiter nach links. Vorbei an einem Spielplatz wandert man wieder zum Sportplatz Stetten. Von hier folgt man weiterhin der über Zainenweide zum Ziel Aulfingen. Man bleibt immer auf dem Kamm, gegenüberliegend sieht man die drei Windräder bei Leipferdingen. Vom Wegweiser Zainenweide (809 m) sind es noch 2,5 Kilometer bis Aulfingen, das man, immer auf der Teerstraße bleibend, direkt am Ringzug-Haltepunkt, erreicht.
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