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    Schluchtenerlebnis für Genießer

    Das Wutachtal ist ein landschaftsgeschichtlicher Schauplatz von europäischem Rang. Die wichtigste Nebenschlucht, die Gauchachschlucht, ist durch die geschützte Tier- und Pflanzenwelt ein besonderes Kleinod. Eine intakte Heckenlandschaft, Ausblicke auf die Schwarzwaldhöhen und die Schwäbische Alb
    runden das Wandererlebnis ab. Auf den Schluchtenwegen ist besondere Vorsicht geboten. Diese können zu jeder Jahreszeit feucht und rutschig sein. Im Winter und bei starkem Regen ist die Schlucht unbegehbar. Gutes Schuhwerk ist bei jedem Wetter erforderlich.
    Einstieg in die Gauchachschlucht – der Kanadiersteg
    Bahnhof Donaueschingen
    Wanderzeit: ca. 4,5 – 5 Std.
    Wegstrecke: ca. 13 km
    Bahnhof Bräunlingen
    Buslinie 7260 bis Wutachmühle, Wutachmühle – Kanadiersteg – Burgmühle – Döggingen – Mundelfinger Weg – Bräunlingen
    Höhenmeter: +380 m/­–260 m
    Wanderheim Burgmühle
    sowie Gaststätten in Döggingen und Bräunlingen

    Beschreibung

    Die Wanderung beginnt an der Bushaltestelle Wutachmühle. Zuerst geht die Strecke flussaufwärts auf dem Querweg Freiburg-Bodensee bis zur Mündung der Gauchach in die Wutach. Über den Kanadiersteg, eine mit Schindeln überdachte Holzbrücke, steigt man in die Gauchachschlucht ein und folgt nun der bis zum Ziel in Bräunlingen. Der Weg führt nach
    dem bewirteten Wanderheim Burgmühle entlang an steilen Felswänden, über Galerien und auf zahlreichen Stegen durch die Schlucht. Die Gauchach hat sich tief in die Baarhochmulde eingefressen und stürzt über Treppenstufen des Oberen Muschelkalks beeindruckend ins Tal. Zwischendurch bezeugen die Reste von abgegangenen Mühlen dramatische Hochwässer.

    Wutach- und Gauchachschlucht

    Ein Steg über die Gauchach führt zur Burgmühle
    Auf über 30 Flusskilometern erstrecken sich die bis zu 170 Meter tiefen Schluchten vom Tal der Gutach, einem Oberlauf der Wutach unterhalb von Neustadt und vom Tal der Haslach unterhalb von Lenzkirch, bis zur Wutachmühle bei Grimmelshofen. Die wichtigste Nebenschlucht der Wutach ist die Gauchachschlucht, die durch ein kaskadenartig geformtes Bachbett, in Bänken des Oberen Muschelkalkes, gekennzeichnet ist. Die insgesamt ca. 4,5 Kilometer lange Gauchach mündet am Kanadiersteg (erbaut 1976) in die Wutach.
    Oberhalb der Burgmühle ist auf die Trennung der Wege mit der gelben Raute und der hier zu folgenden zu achten. Ungefähr auf der Höhe des Wegweisers Döggingen 3 km, von wo auch der Abzweig zur Kapelle angezeigt wird, ist darauf zu achten, dass kurz danach der schmale steile Weg mit der Richtung Döggingen gewählt werden muss. Kurz vor Döggingen verlässt man die Schlucht und genießt die weite Sicht auf das Feldbergmassiv und die höchsten Gipfel des Schwarzwaldes. In Döggingen besteht für Kurzwanderer die Möglichkeit, mit der Höllentalbahn direkt nach Donaueschingen zurückzukehren. Nach einem kurzen Aufstieg liegt dem Wanderer die Baarhochmulde zu Füßen. Der Fürstenberg, Himmelberg sowie die Schwäbische Alb liegen genau im Blickfeld.
    Das Mühlentor, letztes von ehemals vier Stadttoren in Bräunlingen
    Auf dem Mundelfinger Weg erreicht man ein Teilstück des Heckenerlebnispfads, der wegen der Besonderheit der Landschaft eingerichtet worden ist. Die ehemalige vorderösterreichische Kleinstadt Bräunlingen lädt als Abschluss zu einem Rundgang ein, wobei der neu geschaffene Narrenbrunnen nicht versäumt werden darf. Vom Bahnhof Bräunlingen erreicht man die Heimatorte bequem per Ringzug.

    Der Routenverlauf

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