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    Höhenrausch und Weitblick auf 4-Tausendern

    Von Gosheim auf der Kreisstraße 5905 mit und zum Lemberg mit Aussichtsturm. Ab dem Wanderparkplatz Lemberg ist der Weg durchgängig mit dem Donauberglandweg bezeichnet. Auf dem weiteren Weg kommt man zum Naturdenkmal „Wunderfichte“. An der Bürglekapelle vorbei führt die Route hinab nach Wehingen und auf der anderen Talseite auf dem „Knieschnäpperleweg“ aufwärts zum
    Funkturm auf dem Kronbühl. Nach Überschreiten der Kreisstraße 5905 kommt man an der Querinkapelle vorbei, bevor der Segelflugplatz auf dem Klippeneck erreicht wird. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Dreifaltigkeitsberg. Auf dem Wallfahrtsweg und durch Spaichingen hindurch, gelangt man zum Bahnhof Spaichingen hinab.
    Bahnhof Aldingen
    Wanderzeit: ca. 5,5 Std.
    Wegstrecke: ca. 20 km
    Bahnhof Spaichingen
    Buslinie 43 bis Gosheim Sparkasse, Gosheim - Lemberg - Wunderfichte - Wehingen - Klippeneck - Dreifaltigkeitsberg - Spaichingen
    Höhenmeter: +613 m/­–791 m
    Gaststätten in Gosheim, Wehingen, Klippeneck, Dreifaltigkeitsberg und Spaichingen

    Beschreibung

    Die Wanderung beginnt bei der Sparkasse, die in der Ortsmitte von Gosheim liegt. Die Wanderzeichen sind und des Baden-Württemberg-Wanderwegs. Man sollte nicht versäumen, die katholische Kirche „Heilig Kreuz“ zu besichtigen. In moderner Bauweise gebaut, ist sie dank der großen Glasfenster besonders im Altarbereich wohltuend hell. Die Kirche liegt direkt am Wanderweg, der entlang der K 5905 am Kreisverkehr im Neubaugebiet vorbei zum Lemberg-Wanderparkplatz führt. Nun steht der erste Anstieg von 140 Höhenmetern bevor. Dafür wird man reichlich belohnt, wenn man vom 33 Meter hohen Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins an klaren Tagen den Panoramablick genießt. Nach einer kurzen Rast im Freien oder in der Schutzhütte wandert man bergab über den Lembergsattel (925 m) zur Wunderfichte.

    Wunderfichte

    Die über 200 Jahre alte Fichte war einstmals 35 Meter hoch, in zirka drei Meter Stammhöhe wuchsen sechs dicke Arme heraus und gaben dem Baum das Aussehen eines überdimensionalen Kerzenleuchters. Im Jahr 2005 wurde die Fichte durch einen Sturm zerstört. Die noch stehengebliebenen zwei Arme wurden aus Sicherheitsgründen abgesägt. Zur Erhaltung des mächtigen Stammes wurde dieser mit einem Dach abgedeckt.
    Auf bequemen Waldwegen gelangt man nach einer halben Stunde Fußmarsch zur Bürglekapelle, auch 14-Nothelferkapelle genannt. Die schlichte Kapelle ist tagsüber geöffnet. Der Stationenweg führt hinab zum Wegweiser Bürgle (843 m), von dort überblickt man den gesamten Ort Wehingen. Auf geteerten Straßen kommt man an einem schönen Narrenbrunnen mit Figuren im Narrenhäs vorbeizum Rathaus (777 m). Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht die sehenswerte katholische Kirche St. Ulrich. Der beschilderte Wanderweg führt am Schulgelände vorbei zum Ortsausgang beim Lerdweg. Hier beginnt der Aufstieg über den Knieschnäpperleweg zum Aussichtspunkt Kehlen (1001m). Die hier angebrachte Panoramakarte zeigt die Landschaft und Orte im Prim- und Neckartal. An der bei Tag und Nacht geöffneten Querinkapelle sollte man nicht achtlos vorbeiwandern.

    Region der 10-Tausender

    Nahezu sämtliche höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb befinden sich im Gebiet Deilingen, Gosheim, Denkingen und dem Dreifaltigkeitsberg: Die „Region der 10-Tausender“ mit Lemberg, Hochberg, Oberhohenberg, Wandbühl, Montschenloch, Bol, Rainen, Hummelsberg, Hochwald und Kehlen.
    Der Lemberg bei Gosheim am südwestlichen Zipfel der Schwäbischen Alb ist mit 1015 m die höchste Erhebung der Alb. Vom Aussichtsturm bietet sich bei entsprechender Wetterlage eine herrliche Rundumsicht auf die Alpen, in den Schwarzwald, in die Vogesen oder bis zum Stuttgarter Fernsehturm. Der Aussichtsberg „Kehlen“ ist ein Felsen mit Steilabbruch nach Westen, der einen wunderschönen Ausblick auf die mehr als 300 Höhenmeter tiefere Baarebene und die dahinter verlaufende Bergkette des Schwarzwaldes bietet.
    Wanderer am Aussichtsberg Kehlen
    Auf dem Weg am Albtrauf entlang hat man zwischen Klippeneck und Dreifaltigkeitsberg mehrere schöne Aussichtspunkte. Der bequeme Wanderweg führt ohne nennenswerte Steigungen zum Dreifaltigkeitsberg. Hier sollte man einige Zeit einplanen, um sich das Kloster der Clarentiner, die Wallfahrtskirche anzuschauen und auch die verdiente Rast in der Gaststätte einzulegen.
    Auf den mit Treppenstufen beginnenden Stationenweg geht es auf dem Hauptwanderweg 9 steil hinab nach Spaichingen. Die Dreifaltigkeitsstraße wandert man hinab bis zur Hauptstraße, biegt dann nach rechts ein und nach wenigen Metern geht es die Bahnhofstraße nach links hinauf. Der Bahnhof Spaichingen ist erreicht.

    Der Routenverlauf

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