0
     

    Grenzerfahrungen rund um Schwenningen

    Von VS-Zollhaus wandert man auf dem mit markierten Wanderweg zum Kugelmoos. Ab hier folgt man gleichzeitig auch dem Schwenninger Geschichts- und Naturlehrpfad. Weiter geht es mit der durch das Wittmannstal und gelangt über Hirschgräben zum Türnleberg.
    Der Abstieg erfolgt mit über das Setzebrünnele zur Schwenninger Tennishalle und von dort zum ­Panoramaweg mit herrlichem Blick über die Neckarstadt. Über die so genannte „Knieschnappertreppe“ erreicht man das Landesgartenschaugelände am Bahnhof Schwenningen.
    Haltepunkt VS-Zollhaus
    Wanderzeit: ca. 3,5 Std.
    Wegstrecke: ca. 12 km
    Bahnhof Schwenningen
    VS-Zollhaus - Schwenninger Moos - Türnleberg - Panoramaweg - Schwenningen
    Höhenmeter: +131 m/­-158 m
    Gaststätten in VS-Zollhaus und Schwenningen

    Beschreibung

    Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Haltepunkt VS-Zollhaus. Nach Überqueren des Bahnübergangs erreicht man beim Gasthof „Zollhäusle“ den mit bezeichneten Wanderweg, dem man nach links folgt. Vom Haltepunkt bis zum Waldrand ist der Weg geteert, danach feinkörnig geschottert und gut begehbar. Am Wegweiser ­Kugelmoos folgt man geradeaus dem Ostweg des Schwarzwaldvereins. Dieser Abschnitt ist gleichzeitig der Schwenninger Geschichts- und Naturlehrpfad (GNL), dem bis zum Schwenninger Moos gefolgt wird.

    Bei der Infotafel „Das hintere Bohrhaus“ zweigt der GNL links ab, weiter geht es aber geradeaus
    und an der Straße zwischen Schwenningen und Bad Dürrheim nach rechts. Nach der Brücke ­unterquert man die Straße mittels Unterführung. An der Kurklinik ­Hüttenbühl vorbei geht es auf dem Hüttenbühlweg immer geradeaus und gelangt später auf den Wittmannstalweg.
    Den , der hier rechts abgeht, verlässt man und bleibt geradeaus auf dem mit bezeichneten Sandweg. Im oberen Teil des Wittmannstals weist ein Schild auf die Muselquelle hin. Der Sandweg geht in einen geteerten Weg über. Am Wegweiser Hinterbühl überquert man links die Bundesstraße 523 auf einer Brücke und folgt ab hier der entlang der Allee mit herrlichen Ausblicken bis zur Schwäbischen Alb.
    Zollhaus
    Ab dem Jahr 1684 überließ die vorderösterreichische Regierung Villingen die Einziehung des „Kaiserzolles“. Im Jahr 1736 wurde dem Villinger „Kayserzoller Anton Storz“ gestattet, ein „Zollhäusle“ an der Römerstraße aufbauen zu lassen, um die Stadtkasse aufzubessern und den Frachtverkehr aus dem Herzogtum Württemberg unter Kontrolle zu bekommen. Über diesen alten, weitab im Südosten der Stadtgemarkung Villingens liegenden Handelsweg, lieferten die Schwenninger Bauern und Frachtfuhrleute Kraut und Korn, später auch Salz, in die nahe Schweiz.
    Am Wegweiser Zum Wanderparkplatz führt der Weg nach links, vorbei an einem Bauernhof und dem Hochbehälter der Bodensee-Wasserversorgung bis zum Türnleberg, einst keltischer Siedlungsplatz. An der Sitzbankgruppe mit Gedenkstein geht der Wanderweg scharf rechts in Serpentinen mit hölzernen Treppenstufen steil bergab. Am Wegweiser Am Türnleberg biegt man links in den Burg­rainweg und wandert somit wieder ein stückweit auf den GNL. Mit dieser Beschilderung zum Setzebrünnele. Kurz zuvor bietet sich ein Panoramablick auf Schwenningen.

    Setzebrünnele

    Wenn man vom Türnleberg zum Sportplatz Waldeck am Messegelände absteigt, kommt man an einer kleinen Schlucht vorbei. Hier mitten im Walde steht das Setzebrünnele. Einst quoll das kühlende Nass aus einem ausgehöhlten Baumstamm. Als in der Trockenheit des Jahres 1874 alle Brunnen im damaligen Dorf Schwenningen versiegten,
    wurde sogar geplant, vom Setzebrünnele aus eine Wasserleitung einzurichten, um zukünftig vor Wassermangel gefeit zu sein. Zum 25-jährigen Jubiläum der Ortsgruppe Schwenningen des Schwarzwaldvereins im Jahre 1927 bekam das Brünnlein dann aber ein neues Gewand. Der ausgehöhlte Baumstamm wurde durch ein Eisenrohr ersetzt und die ganze Anlage in Stein gefasst.
    Das Setzebrünnele
    Am Setzebrünnele vorbei wandert man weiterhin auf dem schmalen Pfad in Richtung Sportplatz Waldeck mit Tennishalle, direkt am Messegelände gelegen. Hier unterquert man die Bundesstraße 27 und geht direkt vor der Tennishalle nach rechts in den kleinen Waldpfad leicht ansteigend zum ehemaligen Kinderheim Schönblick. Dann erreicht man über einen Treppenabgang den Panoramaweg, der oberhalb des Neckarstadtteils einen schönen Blick auf die Stadt gewährt, und folgt diesem nach rechts. Mit steigt man über die so genannte „Knieschnappertreppe“ hinab, durchquert den Neckarstadtteil über den Lammplatz bis zur Neckarstraße. Diese überquert man an der Ampelanlage und steht vor dem Eingang der Landesgartenschau 2010.

    Der Routenverlauf

    DatenschutzeinstellungenDiese Website verwendet Cookies. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.
    Ich bin damit einverstanden und kann meine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen oder ändern.
    Weitere Informationen  |  Individuelle Cookie Einstellungen