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    Entlang der Heubergbahn

    Die Route führt vom Bahnhof Spaichingen zunächst mit zum Beginn der Heubergbahn-Trasse an der Dreifaltigkeitsbergstraße. Auf diesem bekiesten Weg wird bis zum ehemaligen Bahnhof Denkingen gegangen.
    Von hier wandert man durch Denkingen hindurch bis kurz nach der katholischen Kirche St. Michael. Hier verlässt man den Ort und steigt hinab nach Aldingen zum Bahnhof.
    Bahnhof Spaichingen
    Wanderzeit: ca. 2,5 Std.
    Wegstrecke: ca. 9 km
    Bahnhof Aldingen
    Spaichingen - ehem. Trasse der Heubergbahn - Denkingen - Aldingen
    Höhenmeter: +123 m/­-161 m
    Gaststätten in Spaichingen,
    Denkingen und Aldingen

    Beschreibung

    Auf den Spuren der 1966 eingestellten Heubergbahn führt die Wanderung zunächst vom Startpunkt am Bahnhof Spaichingen über die Bahnhofstraße mit in die Spaichinger Innenstadt. An der Hauptstraße geht es rechts, bis es wieder links in die Dreifaltigkeitsbergstraße geht. Dieser folgt man ca. 200 Meter bergan bis zur ehemaligen ­Trasse der Heubergbahn, die die Stadt einst ab dem Spaichinger Bahnhof ­zunächst in südöstlicher Richtung verlassen und in einem fast 180°-Bogen umrundet hat. Man folgt der Trasse nach
    links in die Heubergstraße. Ab hier ist die Wegmarkierung Begleiter bis Denkingen. Bis zum Ortsende von Spaichingen geht es parallel zur heutigen Wohnstraße, dann wird auf die zum Wander- und Radweg umgestaltete Bahntrasse eingeschwenkt.
    Im weiteren Verlauf sind einige sehr schöne Ausblicke nach links ins Primtal, auf Spaichingen, den Hohenkarpfen, die Baar und bei guter Fernsicht sogar bis zum Feldberg im Schwarzwald und nach rechts auf die Schwäbische Alb mit Klippeneck und Lemberg.
    Kinderwagengerechte Wanderung auf der Trasse der Heubergbahn

    Heubergbahn

    Seit Eröffnung des Wanderweges auf dem alten Bahndamm der Heubergbahn im Jahre 1978 hat er sich zu einem der beliebtesten Wanderwege der Region entwickelt. Dazu gehört auch die Geschichte der Heubergbahn: Nachdem schon in den 1890er-Jahren die Idee verfolgt wurde, Spaichingen durch eine Eisenbahn mit dem Heuberg zu verbinden, nahm das Projekt 1902 Gestalt an. Doch konnte erst 1913 der erste Spatenstich erfolgen. Der 1. Weltkrieg ließ dann das Projekt 15 Jahre ruhen. Erst am 25. Mai 1928 wurde die Bahn mit viel Prominenz eröffnet. Ein Sonderzug, geschmückt mit Girlanden und einem Festkranz
    an der Lokomotive mit der Aufschrift „Glück Auf Dem Heuberg“ beförderte die Festgesellschaft auf die Heuberghöhen. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges stellte die Bahn ihren Betrieb vorläufig ein, dieser konnte aber durch eine Genehmigung der französischen Militärregierung im Januar 1946 wieder aufgenommen werden. Zu dieser Zeit war der Bahnhof Gosheim mit 841 Metern ü.NN. der höchstgelegene Bahnhof von Württemberg.
    Bereits in den 1950er-Jahren begann die Deutsche Bundesbahn ihre Bahnlinien auf Rentabilität zu prüfen, was schließlich am 23. September 1966 zur Stilllegung der Heubergbahn führte.
    An der sogenannten „Weißen Brücke“ steigt die Trasse kurzzeitig stark an: Für eisenbahnaffine Wanderer ist dies ein Indiz, dass hier die Trasse verändert wurde. In der Tat wurde hier eine ehemalige Bahnüberführung verschüttet. Reste der einstigen Brückenfahrbahn lassen dies noch erkennen. Auch kurz vor Denkingen wird noch einmal kurz die eigentliche Trasse verlassen, was sich wiederum durch einen für Eisenbahntrassen zu steilen Anstieg bemerkbar macht. Bald hat man Denkingen erreicht, das ehemalige Bahnhofsgebäude – einst hoch über dem Ort liegend, der erst nach der Einstellung der Bahn in Richtung Trasse gewachsen ist – wird passiert. Wer weiter wandern möchte, kann der entlang auf der Trasse der Heubergbahn wandern und mit dem Bus ab Gosheim oder Reichenbach zurückfahren.
    Wer direkt nach Aldingen möchte, biegt nach links in die Bahnhofstraße und folgt dieser bergab bis zur Hauptstraße. Dort hält man sich rechts und wandert durch den Altort an der Kirche vorbei. Etwa 50 Meter hinter der Kirche biegt man links in die Friedhofstraße, die später als geteerter Flurbereinigungsweg weitergeht. Dieser führt über Wiesen mit prächtigem Albpanorama hinunter nach Aldingen. Besondere Vorsicht muss man beim Queren der Bundesstraße 14 in diesem Bereich walten lassen, da kein Fußgängerüberweg vorhanden und die Straße schlecht einsehbar ist. Nach Überquerung der Bundesstraße 14 folgt man in Aldingen der Mühlstraße bis zum Bahnübergang. Noch wenige Schritte links und der Bahnhof Aldingen ist erreicht.

    Der Routenverlauf

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