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    Einzigartige Felsenlandschaft im Donautal

    Auf dem Donauberglandweg wandert man vom Bahnhof Fridingen zum Knopfmacherfelsen, weiter zu den imposanten Felsmassiven Stiegeles- und Laibfelsen. Im Anschluss wird die Donau gequert und der
    Weg verläuft durch die einzigartige Landschaft des Oberen Donautals, vorbei an der Ruine Kallenberg und dem Schloss Bronnen bis zum Kloster Beuron.
    Aussicht auf Schloss Bronnen
    Bahnhof Fridingen
    Wanderzeit: ca. 5 Std.
    Wegstrecke: ca. 18 km
    Haltepunkt Beuron
    Fridingen - Knopfmacherfelsen - Stiegeles- und Laibfelsen - Ruine Kallenberg - Schloss Bronnen - Beuron
    Höhenmeter: +607 m/­–618 m
    Berghaus Knopfmacher, Vesperstube Ziegelhütte, Jägerhaus sowie Gaststätten in Beuron

    Beschreibung

    Ab Bahnhof Fridingen folgt man den gelben Wanderwegsschildern des Richtung Beuron. Schon bald erreicht man den ersten Aussichtspunkt: den Knopfmacherfelsen, ein Felsvorsprung und einer der bekanntesten Aussichtspunkte im Donaubergland. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick auf das Donautal mit Kloster Beuron und Schloss Bronnen.
    Die abwechslungsreiche Strecke führt weiter über die Hochebene zum Stiegelesfelsen, einem imposanten Felsmassiv über der Donau und anschließend vorbei an der Mattheiser Kapelle zum Laibfelsen mit Blick auf die Ruine Kallenberg. Diese wird im Verlauf der Wanderung ebenfalls passiert.

    Vom Laibfelsen führt der ­Wiesenweg abwärts zur Donaubrücke und verläuft dann wenige hundert Meter parallel zum Donauradweg Richtung Ziegelhütte mit Vesperstube, bevor der steile Aufstieg durch das felsige Wolfental erfolgt, wo einem schon ab und zu Gämsen begegnen können. Oben angekommen, lohnt sich ein Besuch der Ruine Kallenberg, einer hochmittelalterlichen Höhenburg, mit gut erhaltenem Bergfried und phantastischem Ausblick ins Donautal. Wenige Meter zurück geht man weiter zum Kallenberger Hof. Ab jetzt wechseln sich ständig schmale, naturbelassene Pfade mit breiten Forstwegen ab.

    Schloss Bronnen

    Weithin sichtbar, auf einem Felsblock über dem Donautal zwischen Fridingen und Beuron, liegt Schloss Bronnen. Schloss Bronnen war ursprünglich eine hochmittelalterliche Höhenburg eines Adligen und wurde in der Neuzeit zu einem Jagdschloss umgebaut. Die Burganlage dürfte etwa zwischen 1100 und 1150 errichtet worden sein. Im Jahre 1303 wird sie im Zusammenhang mit der Herrschaft
    Mühlheim erstmals erwähnt. Von 1409 an bis heute ist sie im Besitz der Herren von Enzberg. Den Kern der lang gestreckten Burganlage bildet der um 1200 erbaute Wohnturm. Das sogenannte Jägerhaus am Ende des Schlosshofs weist Buckelquader auf. Die Schlosskapelle wurde 1755 erbaut. Die gesamte Burganlage befindet sich in Privatbesitz und ist nicht zugänglich.
    Auf dem weiteren Weg durch den Wald eröffnen sich immer wieder unbekannte und unerwartete Aussichten, bevor das malerische Schloss Bronnen erreicht wird. Hoch und weithin sichtbar auf einem Felsblock über dem Donautal gelegen, war und ist das Schloss ein beliebtes Motiv für Maler, Zeichner und Fotografen. Vom Schloss aus erfolgt der steile Abstieg zur Bronner Höhle und zur Jägerhaushöhle, einem der bedeutendsten Fundplätze der Mittelsteinzeit. Hier empfiehlt sich dringend ein kurzer Abstecher ins Jägerhaus unten an der Donau – zum Einkehren, Übernachten oder einfach nur um genüsslich die Füße im Wasser zu kühlen.

    Wieder oben an der Abzweigung geht es über ein felsiges Wegstück hinauf fast bis zum Aussiedlerhof und weiter über einen Wiesenweg in ein kleines, felsiges Seitental des Donautals, das Liebfrauental. Von der großen Mariengrotte, Wallfahrtsziel und Besinnungsort, führt ein Kreuzweg nach Beuron, dem zunächst gefolgt wird.
    Am Ende des Tals verläuft der Donauberglandweg parallel zur Donau bis zum Parkplatz des Benediktinerklosters Erzabtei St. Martin in Beuron. Zu besichtigen sind hier die Klosterkirche, die historische Holzbrücke und das Haus der Natur im alten Bahnhofsgebäude, dem Naturschutzzentrum des Naturpark Obere Donau e.V. Der Bahnhof wird über die Abtei- und Wolterstraße erreicht.

    Benediktinerkloster Beuron

    Das Kloster Beuron bildet mit seinem barocken und vom „Beuroner Stil“ geprägtem Baustil, seinen Kunstwerken und Urkunden ein wichtiges Denkmal im Südwesten Deutschlands. Das kostbare Kulturgut wird ergänzt durch die umfangreiche
    Klosterbibliothek und das international bekannte Vetus Latina Institut. Die Klosterkirche ist ganztägig geöffnet, sie kann außerhalb der Gottesdienstzeiten besichtigt werden. Kirchenführungen sind für Gruppen nach Absprache mit dem Gästepater möglich.
    Benediktinerkloster Beuron
    Fridingen
    Das Städtchen Fridingen hat zahlreiche historisch wertvolle Baudenkmale aufzuweisen. Das Ifflinger Schloss, um 1300 erbaut, beherrscht den historischen Ortskern von Fridingen. Die ehemalige Wohnturmburg beinhaltet heute die öffentliche Bücherei und das Heimatmuseum ,,Oberes Donautal“. Das Museum zeigt in sieben Abteilungen ausgesuchte Kultur- und Kunstgegenstände aus Fridingen und der näheren Umgebung. Die frühere herrschaftliche Zehntscheuer mit dem überdimensionalen österreichischen Doppeladler sowie die mit Häusern überbaute Stadtmauer bereichern den historischen Ortskern. Die St. Anna-Kapelle gilt im weiten Umkreis als barockes Juwel. Ein eindrucksvolles Ensemble bildet
    der Kirchplatz mit dem 1876/­77 im klassizistischen Stil erbauten Rathaus und der Stadtpfarrkirche St. Martin, ein neuromanischer Tuffsteinbau mit Westturm.

    Der Routenverlauf

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