0
     

    Durch´s Pfaffental zum Hausener Berg

    Der Ausgangsort Aulfingen wird durchquert. Die Wanderung führt durch das Eigental über die Rehlachen auf den Höhenzug der „Länge“. Auf einem geschotterten Weg gelangt man wieder hinab ins wunderschöne, auch botanisch sehr reizvolle Pfaffental. Am Hinter Ried gibt es zwei
    Varianten nach Kirchen: Der direkte Weg auf einem Hangweg oder eine Schleife über den Hausener Berg, der einen tollen Ausblick auf die Donau bis Immendingen freigibt. Die gesamte Wegstrecke ist mit markiert.
    Haltepunkt Geisingen-Aulfingen
    Wanderzeit: ca. 3,5 Std.
    Wegstrecke: ca. 11,4 km
    Haltepunkt Geisingen-Kirchen
    Aulfingen - Eigental - Rehlache - Pfaffental - Hinterried - Hausener Berg - Kirchen
    Höhenmeter: +249 m/­–252 m
    Gaststätten in Aulfingen und Kirchen

    Beschreibung

    Mit dem Ringzug erreicht man ganz bequem den Ort Aulfingen im Aitrachtal. Den Ringzug-Haltepunkt verlässt man ortseinwärts und gelangt so auf die Durchgangsstraße von Aulfingen, die Kirchtalstraße. Dieser folgt man mit nach links zum Gasthof Adler und biegt hier rechts ein in die Aitrachstraße. Vorbei an der neubarocken katholischen Kirche St. Nikolaus, ein Besuch lohnt sich, und dem Rathaus auf der rechten Seite erreicht man den Standort-Wegweiser des Schwarzwaldvereins Am Kirchweg (683 m). Von hier folgt man geradeaus der dem Eigentalweg aufwärts. Vorbei an der 1980 erbauten Eigentalhütte mit Grillstelle (nur mit Voranmeldung) wird der Wegweiser Eigental (735 m) erreicht. Hier biegt man nach rechts in Richtung Rehlachen ab. Wenige Meter weiter wird dem Wanderer der Blick auf die Windräder oberhalb von Leipferdingen freigegeben.
    Bei der nächsten Möglichkeit biegt man nach links der folgend ab und erreicht so auf weiterhin geschottertem Weg, leicht ansteigend, den Standort-Wegweiser Rehlachen (810 m). Dem Weg wird geradeaus noch weiter ansteigend gefolgt, bevor dann ein längerer, aber bequemer Abstieg ins hintere Pfaffental (761 m) ansteht. Die führt den Wanderer nach rechts in Richtung Kirchen. Den Gedenkstein für Rudolf Frank (Haumeister aus Aulfingen, Unfall 1988)
    passierend, wandert man durch das liebliche und zugleich romantische Pfaffental hindurch. Vorbei geht es an einer schön gelegenen Grillstelle, die zu einer Rast geradezu einlädt. Nach zirka einem Kilometer passiert man an der Schranke einen kleinen, versteckt liegenden Fischzuchtweiher. Kurz nach diesem wandert man nach links, leicht ansteigend, auf einem Teersträßchen und erreicht so Hinter Ried (700 m).
    Blick ins romantische Pfaffental
    Hier bestehen zwei Möglichkeiten:
    Ein bequemer und botanisch sehr reizvoller Hangweg nach rechts führt direkt über Steig (690 m) nach Kirchen, wer allerdings noch Zeit und Lust hat, dem sei die Schleife über den Hausener Berg empfohlen. Zu diesem folgt man der nach links, weiter auf dem Teersträßchen. Entlang des landwirtschaftlich genutzten Hinter Ried wird so mit wenigen Mühen der Hausener Berg (777 m) erreicht. Ein wunderbarer Blick auf die Donauauen bis nach Immendingen lässt noch einmal die Seele des Wanderers baumeln. Die freie Sicht zeigt den Steinbruch oberhalb von Geisingen. Nach rechts folgt man dem so genannten Steigweg, wirft kurze Zeit später einen Tiefblick nach ­Hausen
    und beginnt dann den Abstieg nach Kirchen. Am Wegweiser Steig (690 m) treffen sich die beiden beschriebenen Wanderweg-­Varianten wieder. Am Neubaugebiet entlang und später in die Straße Am Bergle nach rechts einbiegend, erreicht man nach kurzer Zeit die katholische St. Marien-Kirche. Links um die Kirche herum, der Ringstraße nach rechts folgend und kurze Zeit später zur Verkehrsinsel folgend, geht es rechts zum Ortsausgang. Hier überquert man das Flüsschen Aitrach und geht wenige Meter später nach links das Teersträßchen hinauf über die Brücke. Diese überspannt die Landesstraße 185 und die Bahnlinie. Man erreicht so den Haltepunkt Geisingen-Kirchen und kann bequem mit dem Ringzug zu seinem Heimatort fahren.
    Geisingen
    Die Kleinstadt Geisingen am Fuße des Wartenberges ist eine der ältesten Orte der Baar, erstmals erwähnt im Jahre 764. Die erste urkundliche Erwähnung als Stadt erfolgte im Jahre 1329, als der Besitz der ausgestorbenen Wartenberger an die Grafen von Fürstenberg
    überging. Größtenteils zerstört wurde die Stadt 1487 bei einer verheerenden Brandkatastrophe. Einer Sage zufolge trugen die verzweifelten Geisinger die Agathafigur aus der Kirche und stellten sie in die Hauptstraße, worauf das Feuer erloschen sein soll. Für drei Jahrzehnte wurde Geisingen im 16. Jahrhundert Regierungssitz der Fürstenberger. Nach unsagbarem Elend in Bauernkrieg, Dreißigjährigem Krieg und napoleonischen Kriegen ging Geisingen 1806 schließlich durch Machtanspruch Napoleons an das Großherzogtum Baden über. Seit 1973 nun gehört Geisingen zum Landkreis Tuttlingen, wobei auch die Eingemeindungen der Ortschaften Gutmadingen, Kirchen-Hausen, Aulfingen und Leipferdingen nach Geisingen erfolgte.
    Blick auf die Donauauen Richtung Immendingen

    Der Routenverlauf

    DatenschutzeinstellungenDiese Website verwendet Cookies. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.
    Ich bin damit einverstanden und kann meine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen oder ändern.
    Weitere Informationen  |  Individuelle Cookie Einstellungen