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    Durch das romantische Eschachtal

    Romantische Streckenwanderung von Deißlingen auf dem Neckarweg ( und ) zum Eckhof und dem Hangpfad durch das Eschachtal. Über Bühlingen und
    Rottenmünster folgt der Weg zum Bahnhof von Rottweil.
    Haltepunkt Deißlingen Mitte
    Wanderzeit: ca. 3 Std.
    Wegstrecke: ca. 9,5 km
    Bahnhof Rottweil
    Deißlingen – Eckhof – Eschachtal – Bühlingen – Rottweil
    Höhenmeter: +186 m/­-245 m
    Eckhof und Gaststätten in Deißlingen, Bühlingen und Rottweil

    Beschreibung

    Vom Ringzug-Haltepunkt Deißlingen Mitte geht man an der Bushaltestelle vorbei und biegt rechts in die Julius-Leber-Straße ein. Am Ende geht man links in die Albstraße und unter der Brücke der B 27 durch in die Bahnhofstraße.

    Vor Haus Nr. 37 biegt man rechts in einen Fußgängerweg ein. Das Schulgelände der Aubert-Schule wird durchquert bis zur Rottweiler Straße. Auf dieser geht man ca. 100 m nach rechts und biegt dann nach links in die Schwärzenstraße ein und folgt dem Weg am Sportplatz ( ). Hier geht es hoch bis zum Wanderparkplatz „Buchwald“ am Waldrand. In östlicher Richtung zeichnet sich das Panorama der höchsten Berge der Schwäbischen Alb ab. Auf naturbelassenem Weg geht es durch den Wald hinunter zur Eschach. An einem Wildgehege wandert man nun über eine Brücke zum Landgasthaus „Eckhof“. Hier bei der Schautafel geht man rechts hoch und sofort nochmals rechts in den von Wachholder besäumten Hangweg. Rechts unten ist der Fahrweg für unsichere Wanderer.

    Eschachtal

    Früher waren die meisten Hänge im Eschachtal mit Wachholder heide bewachsen, da es der Schafbeweidung diente. Nur am Eckhof wird diese Landschaftsform mit Unterstützung der Stadt Rottweil noch ehalten. Ein Halbtrockenrasen mit den dazugehörenden Hecken und Saumgesellschaften bildet die Grundlage für eine außerordentliche Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten. Beispielsweise wurden hier 45 Schmetterlingsarten gezählt, deren Fortbestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht ist. Das Gleiche gilt für zahlreiche Vogelarten wie Raubwürger,
    Dorngrasmücke, Neuntöter und Berglaubsänger, und auch für Pflanzen. Im zeitigen Frühjahr blüht z.B. die Küchenschelle und im Herbst findet man die Fruchtstände der Silberdistel. Im Mittelalter bildete das Tal mehrmals einen Grenzbereich zwischen den Fürstenbergern und den Teckern, zwischen Villingen und Rottweil. Später teilten sich das Gebiet die Reichsstadt Rottweil, die Reichsabtei Rottenmünster, das Herzogtum Württemberg in der Nachfolge der Abtei St. Georgen und Angehörige der Reichsritterschaft.
    Der Wanderweg kreuzt dann das Zufahrts-sträßchen und erfordert hier insbesondere bei nassem Boden etwas Trittsicherheit. Erst wird der Jugendzeltplatz und nach einer Uferwiese ein Bauernhof passiert. Man gelangt auf einen breiten Fahrweg, von dem nach links der Wanderweg auf die Hochfläche (Maiberg) abbiegt. Auch hier gibt es wieder eine gute Aussicht auf die Albberge und auf Bühlingen. Dann geht es über die ca. 300 m breite Hochfläche auf die Häuser von Bühlingen zu. Von einer Kastanie mit Ruhebank führt der Weg hinunter ins Unterdorf. Man geht nach links auf der Hauptstraße (Unterdorf) bis kurz vor die
    große Brücke (B 14/­B 27-Umfahrung Rottweil), weiter bei Haus Nr. 6 den Anstieg hoch und unter der Brücke durch. Unten rechts ist bald die riesige Anlage des Rottenmünsters zu sehen. Über das Gebiet Holdersbach (Achtung Abzweig nicht verpassen!) und über das Holdersbachbrückle gelangt man über die Breslauer-Steig und Dammstraße zur Königstraße und überquert diese. Nach einem kurzen Stück in der Eisenbahnstraße führt ein Wanderweg hinunter zum Bahnhof Rottweil.

    Rottenmünster

    Die ehemalige Reichsabtei Rottenmünster wurde um das Jahr 1220 als Zisterzienser-kloster gegründet. 1237 erhob es Kaiser Friedrich II zum Reichsstift. Im 30-jährigen Krieg wurde das Kloster von umherziehenden
    Truppen geplündert und die Klosterkirche zerstört und 1643 von Truppen des Herzogs von Württemberg niedergebrannt. 1898 wurde in den Klosterräumen eine Heilanstalt für Geistes kranke eingerichtet.
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