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    Auf Tunnel-Entdeckungstour

    Vom Haltepunkt VS Eisstadion auf dem Neckartal-Wanderweg zum Schwenninger Moos. Hier stößt man auf den Ostweg mit , der zu den Bertholdshöfen führt. Dort wechselt man auf den Schwarzwald-Jura-Bodensee-
    Weg bis zum Zoll­häusleweg. Unbezeichnet ist das Teilstück vom Modellflieger-Flugplatz bis zum Villinger Berg. Ab dort gilt die bis zum Haltepunkt Marbach Ost.
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    Haltepunkt VS Eisstadion
    Wanderzeit: ca. 4 Std.
    Wegstrecke: ca. 12,5 km
    Haltepunkt Marbach Ost
    Eisstadion - Schwenninger Moos - Kugelmoos - Bertholdshöfe - Stallberg - Marbach Ost
    Höhenmeter: +158/­-167 m
    Gaststätten in Schwenningen

    Beschreibung

    Vom Haltepunkt VS Eisstadion geht man auf dem Neckartal-Wanderweg entlang der Hauptstraße (Salinenstraße) bis zum Imbisshaus. Vor dem ­großen Parkplatz läuft man rechts auf dem Teersträßchen zur Reithalle und zwischen Pferdekoppeln zum Info-Pavillon bei der Abflusssperre auf dem Schwenninger Moos. Man hält sich rechts, wandert über die Holzbrücke und den Steg.
    An der zweiten Möglichkeit wandert man nach rechts. Ab hier folgt man der Beschilderung des Ostwegs des Schwarzwaldvereins mit . Am Kugelmoos ­benutzt man den niedrigen Durchlass unter der Bahnlinie (erster Tunnel). Man bleibt cirka drei Kilometer auf diesem bezeichneten Wanderweg, der gleichzeitig an verschiedenen Infotafeln des Geschichts- und Naturlehrpfades Schwenningen vorbei, bis zum ehemaligen Hölzlekönig führt.

    Der Hölzlekönig

    Der Hölzlekönig galt den Schwenningern einstmals als größte ­Tanne Deutschlands. Er wäre jetzt etwa 500 Jahre alt, gäbe es ihn noch. Über 50 Meter hoch dürfte er gewesen sein, denn die Gesamthöhe einschließlich des verbliebenen Seitengipfels betrug 1889 immerhin noch 42 Meter.
    Bereits im Herbst 1876 hatte ein Sturm
    die beiden Hauptgipfel des Baumes abgerissen und im Januar 1915 knickte der Hölzlekönig nach einem schweren Gewitter auf einer Höhe von cirka 20 Metern ab. Bei einem Umfang von 5,75 Meter ergab der Stamm ungefähr 50 Festmeter Holz.
    Heute erinnert eine Tafel mit Umzäunung an den einstigen Riesen.
    Am Hölzlekönig zweigt der Ostweg links ab, tritt beim Hölzleweg aus dem Waldgebiet und gibt den Blick auf das Wohngebiet Schilterhäusle frei. Auf dem weiteren Weg erkennt man den Villinger Aussichtsturm. Die Wanderroute zweigt jedoch beim ersten Aussiedlerhof links ab und hat als Wegmarkierung eine . Der Weg führt geradeaus bis zum Zollhäusleweg, der vom Zollhaus zum Villinger Kopsbühl führt. Man biegt jedoch vor der Straße rechts ohne Markierung in den Wiesenweg ab und geht zum Flugplatz der Modellflieger (Hütte). Am Wochenende brummen hier die funkgesteuerten Flugmodelle. Nun überquert man die für Landmaschinen freigegebene Brücke über die B 33 und geht nach links auf den Feldweg, der ­parallel zur Bundesstraße 33 und an der flachen Erhebung des Stallberges (772 m) vorbeiführt. Ausgezeichnet ist aber der 360°-Rundblick zum Schwarzwald, auf die Baar und zum Fürstenberg. Es ist nur noch ein kurzes Stück bis zum zweiten Tunnel links unter der B33 hindurch. Nach der Passage führt ein Wiesenweg rechts, parallel zur Straße, ab. Nach wenigen hundert Metern unterquert man die Bundesstraße erneut durch den dritten Tunnel (Röhre) und geht nach links. Etwa 150 Meter weiter führt ein Teersträßchen nach rechts. Etwas abseits vom Sträßchen liegt der Lindenhof. Man geht an der Zufahrt zum ­Bauernhof vorbei bis zum Ende des Weidezaunes. Hier muss man sich entscheiden, ob man den vierten Tunnel passieren möchte oder den bequemeren und kürzeren Weg zum Haltepunkt Marbach Ost vorzieht. Wer den kürzeren und bequemeren Weg vorzieht, geht auf dem mit bezeichneten Teersträßchen zum ­Haltepunkt Marbach Ost.
    Blick vom Stallberg auf die Baar mit Fürstenberg
    Wer sich für den Weg durch den vierten Tunnel entscheidet, muss gut zu Fuß sein. Es führt kein Weg dorthin, man geht ein kleines Abenteuer ein. Beim letzten Weidezaunpfosten geht man unmittelbar am Zaun entlang durch die Wiese, an der bewaldeten Böschung entlang. Wenn man den Bahndamm sieht, biegt man links ein und erblickt nach cirka 10 Metern eine begehbare Steintreppe, die zum Tunnel führt. Vom Tunnelausgang sieht man die Kreisstraße 5734. Zu ihr verläuft ein Holzabfuhrweg. Vorsicht auch beim Überqueren der Kreisstraße! Auf dem geteerten Rad- und Fußweg geht man nach rechts bis zu ­einer Steinbrücke über den Talbach. Nur wenige Meter weiter wählt man den ersten geschotterten Waldweg, der rechts ab und steil bergan zum Sendemast des Südwestfunk geht. Hier trifft man auf den geteerten Keltenweg, der nach Marbach führt. Im Wohngebiet wählt man die Straße Am Talacker, geht nach rechts an der evangelischen Kirche vorbei zum Rathaus. Man überquert bei der katholischen Kirche die Straße. Jetzt wandert man in Richtung Rietheim zum Haltepunkt Marbach West.
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