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    Auf den Spuren der Kelten

    Mit wandert man vom Bahnhof Trossingen Stadt durch die Innenstadt und an der Straße in Richtung Aixheim. Am Ortsausgang folgt man dem Wegweiser geradeaus in Richtung Lauffen, wandert vorbei am Löhlebühl
    und macht einen kleinen Abstecher zur seltenen Keltischen Viereckschanze. Weiter folgt man dem . An der zweiten Rasthütte beginnt der Abstieg zum Haltepunkt Rottweil-Neufra.
    Bahnhof Trossingen Stadt
    Wanderzeit: ca. 2,5 Std.
    Wegstrecke: ca. 9 km
    Haltepunkt Rottweil-Neufra
    Trossingen - Löhlebühl - Viereckschanze - Neufra
    Höhenmeter: +71 m/­-200 m
    Gaststätten in Trossingen und Neufra

    Beschreibung

    Ab dem Bahnhof Trossingen Stadt hält man sich links in Richtung Innenstadt und erreicht über die Hauptstraße vorbei an der Volksbank den Rudolph-Maschke-Platz. Von dort geht es schräg links in die Butschstraße bis zur Kreuzung mit der Bismarckstraße, der man bis zu den letzten Häusern an der linken Straßenseite zum Ortsrand folgt. Das begleitende Wegzeichen ist ein , welches im Stadt­gebiet allerdings leicht übersehen werden kann.
    Das Trossinger Rathaus
    Trossingen
    In einer Urkunde wird Trossingen erstmals im Jahr 797 genannt. Nach Jahren der Not während des Dreißigjährigen Krieges und auch der napoleonischen Kriege beginnt im Jahre 1827 der Aufstieg Trossingens zur Musikstadt: Christian Meßner bringt die erste Mundharmonika nach Trossingen und wird der erste „Bläslemacher“.
    Mit der Eröffnung der Bahnlinie Rottweil–Villingen entsteht auch der „Staatsbahnhof Trossingen“ im Jahre 1869. Nachdem Trossingen 1927 zur Stadt erhoben wurde, wird vier Jahre später das heutige Hohner-Konservatorium sowie der Deutsche Harmonikaverband mit Sitz in Trossingen gegründet, 1946 erfolgt die Gründung der heutigen „Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen“.
    Am Ortsrand wandert man geradeaus dem Wegweiser folgend in Richtung Lauffen auf einem Fahrweg zum Waldrand. Rechts bieten sich schöne Ausblicke auf die Schwäbische Alb mit dem Heuberg. Auf dem Fahrweg geht man nun weiter in den Wald hinein und am Wanderparkplatz Riedbrücke folgt man rechts dem Winterhaldenweg bis zur Kreuzung Zimmerplatz. Hier lohnt sich ein Abstecher zur nur wenige Meter entfernt liegenden Keltischen Viereckschanze. Über Anlage und einstige Bedeutung des Sakralbezirks informiert eine Schautafel. An der Kreuzung Zimmerplatz folgt man dem auf einen schmalen Wanderweg schräg links in den Wald.

    Über allerlei Wurzelwerk und zwei kleine Brücken geht es fast immer geradeaus, bis man über eine kleine Holztreppe einen Fahrweg erreicht.
    Unterwegs auf abenteuerlichen Pfaden
    Insbesondere bei weniger guter Witterung sollte auf diesem Weg unbedingt auf festes Schuhwerk geachtet werden. Auf dem Fahrweg hält man sich links dem folgend. Nachdem rechter Hand ein großer Strommast im Wald auftaucht, wird eine Doppelkreuzung erreicht. Hält man sich an der ersten Kreuzung links, erreicht man in etwa einer guten halben Stunde den Ringzug-Haltepunkt Deißlingen Mitte oder in einer guten Stunde wieder den Bahnhof Trossingen Stadt (auf den Schildern meist als Trossingen Bahnhof bezeichnet).

    Der Weg nach Neufra jedoch führt an der zweiten Kreuzung links. Nach etwa 100 Metern erreicht man rechts den Bengelweg, in den man einbiegt und dem man geradeaus folgt. Auf dem geschotterten Weg werden zwei Rasthütten im Wald passiert. Nach der zweiten Hütte biegt man links in einen teilweise geteerten Forstweg ein, der steil abfallend direkt zum Haltepunkt Rottweil-Neufra führt. Den Bahnsteig erreicht man durch eine Unterführung nach ca. 50 Metern rechts. Alternativ bietet sich noch ein Abstecher in den Ortskern von Neufra (ebenfalls durch die Unterführung in etwa 5 Minuten zu erreichen) zum Gasthaus Rössle an. Die Rückfahrt bis Rottweil kann auch mit dem Bus ab Haltestelle „Neufra Rathaus“ gleich ums Eck erfolgen.

    Prim

    Die Prim ist der erste rechte Nebenfluss des Neckars. Über die Herkunft des Namens sind sich die Gelehrten uneinig. Nach keltischer Namensgebung war die „pruma“ entweder eine „schlammige“ oder „die vom Berg herabströmende“.

    Der Routenverlauf

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