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    Auf dem Geschichts- und Naturlehrpfad Schwenningen

    Abwechslungsreicher, familienfreundlicher Rundweg vom Ringzug-Haltepunkt VS Eisstadion über den sehr gut beschilderten Geschichts-und Naturlehrpfad Schwenningen sowie durch das Schwenninger Moos.
    Nach dem Weg zum Ausgangspunkt folgen schöne, ebene Waldwege mit nur kurzen, leichten Anstiegen sowie zahlreichen Informationstafeln.

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    Haltepunkt VS Eisstadion
    Wanderzeit: ca. 3,5 Std.
    Wegstrecke: ca. 13 km
    Haltepunkt VS Eisstadion
    Eisstadion – Wildpark – Hölzlekönig – Kugelmoos – Schwenninger Moos – Türnleberg – Eisstadion
    Höhenmeter: +/­-170 m
    Gaststätten in Schwenningen

    Beschreibung

    Geschichts- und Naturlehrpfad

    Der Geschichts- und Naturlehrpfad wurde in den Jahren 2005/­2006 von einer Arbeitsgemeinschaft in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Forstamt geschaffen. Auf insgesamt 42 Infotafeln erfährt der Wanderer Wissenswertes über geschichtliche Einzelheiten Schwenningens sowie über den
    Baumbestand längs des Weges. Ein Streckenführer ist bei der Tourist-Information am Bahnhof, in der Geschäftsstelle der „Südwestpresse /­Die Neckarquelle“ am Muslenplatz und in der Geschäftsstelle des Schwenninger Heimatvereins in der Bürkstraße 18 erhältlich.
    Um zum Ausgangspunkt dieser Wanderung, der Infotafel in der Nähe der Gaststätte Wildpark zu gelangen, muss man vom Haltepunkt VS Eisstadion ein kurzes Stück durchs Wohngebiet laufen. Vom Haltepunkt geht man ca. 150 m auf der Salinenstraße über die Eisenbahnbrücke bis zur chubertstraße, die links abbiegt.
    Am Ende der Schubertstraße gelangt man zur Dickenhardtstraße und folgt dieser nach rechts bis zur Überquerung der Rietenstraße. Nun geht es auf der Enzstraße und nach Überquerung der Wasenstraße bis zum Hölzleweg, der links zur Gaststätte „Wildpark“ abbiegt. Hinter dem Parkplatz steht die Übersichtstafel, auf der man den Verlauf des Geschichts- und Naturlehrpfades ersehen kann. Man folgt nun immer den Wanderzeichen des Geschichts- und Naturlehrpfads. Von der Informationstafel geht man auf dem gut bezeichnetem Weg zum Hölzlekönig. Ein Schild macht auf die einstmals hier gestandene höchste Tanne Deutschlands aufmerksam. Ab dem Hölzlekönig ist der Wegverlauf gleichlaufend mit dem Ostweg des Schwarzwaldvereins bis zum Wegweiser NSG Schwenninger Moos (Ost).
    Auf bequemen Wegen führt eine große Strecke durch den Fässlesgrund und Überzwercher Wald, am Wildschwein- und Rotwildgehege vorbei zum Natzental. Hier befindet sich auch das Gefallenen-Ehrenmal des Schwarzwaldvereins. Nach Durchquerung des Dickenbühls wandert man, ach der Tafel zur Römerstraße, über die Verbindungsstraße Zollhaus–Sauerwasen. Wenig später biegt der Weg auf den Spittelbühlweg rechts ab und führt zu einem niedrigen Fußgängertunnel unter der Bahnlinie hindurch. Erst im Jahr 2008 wurde der Boden dieser Durchlassstelle mit Bodenplatten ausgelegt, sodass man nun wieder trockenen Fußes diese Stelle passieren kann. Weiter geht es eben bis zum Schwenninger Moos, einem 100 ha großen Naturschutzgebiet. Sehr zu empfehlen ist es, dem Rundweg zu folgen, der einen um das gesamte Moosgebiet führt. Man hat beim Infopavillon und vom Besuchersteg einen schönen Überblick über das Schwenninger Moos. Ab dem Wegweiser NSG Schwenninger Moos (Ost) ist der Weg mit der des Schwarzwaldvereins bezeichnet.

    Nach Überquerung der Kreisstraße 5700 (ehemalige B 27) führt der Weg durch den Fesenwald, am Setzebrünnele vorbei zu den letzten Stationen des Geschichts- und Naturlehrpfads. Um wieder zum Haltepunkt VS Eisstadion zu kommen, wählt man den kürzesten Weg, der wieder am Setzebrünnele vorbei bis zum Wegweiser Beim Setzebrünnele führt. Hier geht man auf dem Wanderweg, der zum Turnerheim Waldeck führt. Nach der Unterführung der B 27 bleibt man auf der Straße, geht an der Tennishalle vorbei, biegt nach rechts in den Waldeckweg und später nach links in die Humboldtstraße ein. Über die Straße Frühlingshalde erreicht man die Dürrheimer Straße. Bei der Fußgängerampel überquert man die Straße, geht nach rechts am großen Parkplatz vorbei zum Haltepunkt VS Eisstadion.
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    Das Schwenninger Moos

    Das Schwenninger Moos ist ein von der Bevölkerung gerne besuchtes Hochmoor vor den Toren der Stadt. Nach der Errichtung einer Torfgräberei im Jahre 1748 begann der Torfabbau, um den hohen Brennstoffbedarf der Schwenninger Bevölkerung zu decken. Nach dem Bau der Saline Wilhelmshall im Jahre 1823 wurden große Mengen Torf zum Salzsieden bis zur Schließung der Saline im Jahre 1866 benötigt. Damit wurde die Zeit der Moorvernichtung eingeleitet. Durch den Reichsarbeitsdienst wurden im Jahre 1934 Entwässerungsgräben ausgehoben und der westliche Randbereich für landwirtschaftliche Nutzung trocken gelegt.
    Nach dem zweiten Weltkrieg wurde erneut der Torfabbau für Heizzwecke zugelassen. 1996 fand glücklicherweise ein Umdenken statt. Durch Anregung des Naturschützers Roland Kalb kam es zu einem Spendenaufruf zur Erhaltung des Moosgebietes. Bis Ende 1996 waren 25.000,– DM für Pflegearbeiten beisammen, ein Jahr später wurde der Arbeitskreis Moos gegründet. Mit fachlicher Unterstützung der Universität Hohenheim möchte der Arbeitskreis das Moos renaturieren. Durch Einbau von Wassersperren und die Erhöhung des Wasserspiegels sind erste Erfolge sichtbar.
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